SV Linx 1949 e.V.

SV Linx - SC Pfullendorf 1:2

21.11.2016

Nach sieben erfolgreichen Spieltagen ging der SV Linx gegen den SC Pfullendorf mal wieder als Verlierer vom Platz. Früh geführt aber doch verloren, ein Handelfmeter sorgte für Pfullendorfer Glücksgefühle.
Mit einem 2:0 Sieg in Pfullendorf ist der SV Linx in die Saison gestartet, mit einer 1:2 Heimneiderlage gegen den gleichen Gegner ging der Start in die Rückrunde daneben. Ausgerechnet gegen Pfullendorf, dem Geburtsort von SVL-Trainer Sascha Reiss. Für den Linxer Coach war die Niederlage ärgerlich aber angesichts der Sympathie zu seinem Geburtsort nicht ganz so tragisch.

Spielen oder absagen, war die Frage am Samstagmorgen. Bei strömendem Regen hatten SVL-Rasenpfleger wieder versucht das Spielfeld einigermaßen herzurichten. Waren die Platzverhältnisse  gegen Villingen (2:2) noch vorteilhaft für Linx, so kamen sie diesmal dem Gast entgegen. Dabei hatte es doch so schön begonnen für Linx. Christian Seger versenkte den Ball flach in der rechten Torecke, da hatte der Sekundenzeiger gerade die erste Umdrehung hinter sich. Ein frühes Tor, was sollte gegen den „Drittletzten“ da noch schiefgehen. Die Linxer wollten nachlegen, ein zweites Tor  lag in der Luft. Nach Schmider Freistoß scheiterte Innenverteidiger Nicolas Marbach an der Querlatte, weitere Großchancen von Jean-Gabriel Dussot und Alexander Merkel machte Gästekeeper Maximilian Ritzler mit klasse Reflexen zunichte. Er hielt den Gast im Spiel und ganz zaghaft baute der Gast erste Angriffe auf. SC-Kapitän Felix Steinhauser zog aus 25 Meter ab, Daniel Künstle musste sich mächtig strecken und wurde auch gegen den quirligen Gästeangriff mit Patrick Onouha und Amadou Marena erfolgreich. Christian Seger hätte es Sekunden nach dem Seitenwechsel für Linx richten können aber seinen Flachschuss und den Nachschuss von David Göser aus fünf Meter parierte der Gästekeeper klasse. Die Gäste hatten ihren Respekt längst abgelegt, und hatten Glück. Nach Eckball herrschte im SVL-Fünfmeterraum reichlich Verwirrung, der Ball fiel Patrick Onouha vor die Füße, der ihn zum 1:1 (51.) über die Torlinie drückte. Jetzt witterte Pfullendorf Morgenluft, sorgte mit gradlinigen Angriffen für höchste Gefahr, zumal die Platzherren mit ihrem Kurzpassspiel das falsche Mittel gewählt hatten. Als Rico Schmider, die Hände auf der Brust angelegt aus kurzer Distanz angeschossen wurde gab der Schiedsrichter, der die Aktion selbst nicht gesehen hatte, auf Hinweis des Linienrichters Strafstoß gegen Linx. Wieder so ein zweifelhafte Handspielentscheidung, die Gästespieler Heiko Behr per Strafstoß zur 1:2 (65.) Führung nutzte. Linx versuchte wenigstens einen Punkt zu retten aber trotz Einwechslung der Offensivspieler Narek Sermanoukian und Tonio Bayer blieb es nur bei einer echten Doppelchance von Narek Sermanoukian und Alexander Merkel, die der beste Gästespieler, Schlussmann Ritzler, zunichte machte. „Schade, dass wir gerade dieses Spiel verloren haben, aber wir haben es versäumt nach der frühen Führung nachzulegen, ein zweites Tor hätte zum Sieg gereicht, die Platzverhältnisse gelten nicht als Entschuldigung“, relativierte Sascha Reiss die Leistung seiner Mannschaft.

SV Linx: Künstle - Feist, Marbach, Schmider, Krebs (63. Bayer) - Merkel, Kopf - Göser (66. Maisano), Seger, Dussot (74. Sermanoukian) - Rubio.

SC Pfullendorf: Ritzler - Keller, Berger, S. Steinhauser, Behr - Vogler, F. Steinhauser - Erdem (87. Scherer), Marena (81. Arndt), Sautter - Onuoha (85. Holzmann).

Tore: 1:0 Seger (1.), 1:1 Onuoha (51.), 1:2 Behr HE (65.)

Endergebnis:
1:2

Zuschauer: 155


Bericht: Dieter Heidt

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