SV Linx 1949 e.V.

SV Linx – Kehler FV

04.09.2016

Im Hauauerlandderby besiegte der SV Linx vor 800 Zuschauer den als Favorit angereisten Kehler FV verdient mit 2:1.

Spieler des Tages war der zweifache Torschütze David Göser. Beide Treffer waren sehenswert, der eingewechselte Kevin Sax brachte Kehl mit einem Freistßtor aus 35 Meter.
Linx wollte unbedingt die beiden Niedeerlagen mit zehn Gegentoren wett machen, für Kehl ist es die zweite Niedrlage in Folge. Sascha Reiss hatte in der Abwehr ungestellt, Rico Schmider rückte in die Viererkette und sorgt sonmit für geordneten Spielaufbau.
Von Beginn an giengen die Linxer hochkonzentrier zu Werke und suchte immer wieder Jean-Gabriel Dussot. Rico Schmider per Freistoß, Alexander Merkel zweimal per Kopfball und der Ex-Kehler Denis Kopf vergaben gute Tormöglicheiten. Obwohl sich Mohamed Kateb und Benjamin Göhringer in der Spitze ständig abwechselten, waren Kehler Chancen dünn gesäht. Als David Göser nach Linksflanke von Dussot am ersten Torpfosten stehend in die lange Ecke köpfte führte Linx 1:0 (40.) und das verdient. Arthur Charlety und Jean-Gabriel Dussot lieferten sich packende Zweikämpfe. Der Linxer Torjäger Marc Rubio verfehlte per Kopfball nur knapp, es war nicht sein Tag. Die größte Gästechance vor der Pausevergab Benjamin Göhriiger als er aus halbrechter Position abzog, Daniel Künstle, der für Noram Riedinger im Linxer Tor stand, machte sich ganz lang und lekten zur Ecke ab.
Die Linxer Pausenführung war gemessen an den klaren Torchancen verdient. Gästetrainer Alexander Hassenstein wechselte in der Pause dreifach aber zunächst war es wieder David Göser, der mit einem tollen Schuss aus der Drehung knapp verfehlte. Als Benjamin Fuchs den eingewechselten Gästespieler Dorian Koerin an der Strafraumgrenze von den Beinen holte, zeigte Schiedsrichter Felix Ehing (56.) auf den Elfmeterpunkt. Eine kniffelige Entscheidung, hatte Fuchs doch den Ball gespielt und ob das Foul im Strafraum war wäre auch einer Zeitlupe wert gewesen. Seis drum, Stefan Laifer lief an, der Ex-Kehler Daniel Künstle im SVL-Tor ahnte die Ecke und lenkte den Ball zur Ecke ab. Da hatten wir Glück“, fand Sascha Reiss. Er konnte vier Minuten später jubeln, denn David Göser zog eine Solo ab, bei dem die Kehler Abwehrspieler nur Zuschauer waren und auch Kehl´s Keeper Florian Streiff konne bei Gösers Flachschuss in die linke Torecke zum 2:0 (62.) nur noch den Ball aus dem Netz holen. „Ich bin happy, das ich zwei Tore gemacht habe aber wichtig war der Sieg heute, damit sind die beiden Niederlagen vergessen“, so der zweifache Torschütze David Göser, der nach seiner Auswechslung mit viel Beifall vom Platz begleitet wurde. Marc Rubio hätte nur eine Minuten später alles klar machen können aber auf Streiff zulaufend scheiterte er am linke Fuß des Kehler Keepers. Die Einwechslung von Kevin Sax war ein Goldgriff auch wenn Coach Hassenstein eine Begründung für das Bankdrücken in der ersten Halbzeit nicht kommentieren wollte. Per Freistoß aus 35 Meter versenkte Sax den Ball halbhoch in der rechten Torecke zum 2:1 (80.), da gab es für SVL-Keeper nichts zu halten. Kehl setzte zum Schussspurt an aber die Linxer Abwehr liess sich nicht überwinden. Bis auf einen Kopfball von Anis Abouziane, den Künstle sicher festhielt, kam nichts zählbares Hassenstein gratulierte seinem Kollegen zum vrdienten Linxer Sieg. „Mir ist eine Zentnerlast von den Schultern gefallen, gegen den Freiburger FC und den FC Danzlingen haben wir nur eine Halbzeit gut gespiet, heute sind wir für unser Spiel belohnt worden“, so der Linxer Coach.

SV Linx: Künstle – Fuchs, Marbach Schmider, Feist - Merkel, Kopf – Seger (65. Maisano), Göser (86. Savane), Dussot – Rubio (84. Bayer).

Tore: 1:0 Göser (40.), 2:0 Göser (62), 2:1 Sax (80.)

Endergebnis:
2:1

Zuschauer: 800


Bericht: Dieter Heidt

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