SV Linx 1949 e.V.

SV Linx - FC Villingen 2:2

14.11.2016

Im letzten Vorrundenspiel trotze der SV Linx dem Tabellenführer FC Villingen beim verdienten 2:2 einen Punkt ab. Linx festigte damit Rang vier in der Tabelle, der FC Villingen wurde, dank der um vier Treffer besseren Tordifferenz vor der Freiburger, FC Herbstmeister.

Zwei sehenswerte Tore, zwei Elfmeter die keine waren, ein begeistertes Publikum und zwei Trainer die mit der Ergebnis zufrieden waren, so die Bilanz eines packenden Verbandsligaspieles im Linxer Hans-Weber-Stadion. Alleine die Tatsache dem FC Villingen, der in 17 Begegnungen nur sieben Tore kassiert hatte, zwei Bälle im Netz zu versenken war beachtenswert. Der SV Linx hatte einen zweiten Gegner. Im Stadionuntergrund hatten Regenwürmer ganze Arbeit geleistet. So musste am Morgen ein SVL- Rasen-Sondereinsatzkommando anrücken um den Rasen halbwegs bespielbar zu machen.
Villingen begann stark, kombinierte abgeklärt und hatte durch Benedikt Haibt eine Großchance die SVL-Keeper Daniel Künstle mit einer Glanzparade vereitelte. SVL-Coach Sascha Reiss hatte vor der Abwehr mit Seger, Kopf und Merkel eine Dreierkette aufgeboten, die den Tatendrang der Gäste im weiteren Verlauf erfolgreich störte. Zudem hatte Innenverteidiger Nicolas Marbach Villingens Torjäger Nedzat Plavci gut im Griff. Die Linxer verstanden die Welt nicht mehr, als Gästespieler Dragan Ovuka zu Boden sank und der Schiedsrichter auf Strafstoß entschied. Nedzat Plavci schoss Villingen mit seinem 19. Saisontor (17.) in Führung. Linx startete eine Gegenoffensive, war nun ein gleichwertiger Gegner aber zunächst ohne Glück. Kernige Schüsse von Cedric Krebs und Denis Kopf blieben in der vielbeinigen Abwehr hängen, beim Kopfball von Alexander Merkel rettete Gästespieler Wehrle und als Christian Seger von links flankte köpfte Marc Rubio freistehend übers Gebälk. Drei Minuten vor der Pause Torjubel beim SV Linx. Marc Rubio hatte, mit dem Rücken zum Tor, aus der Drehung heraus den Ball zum 1:1 im linken Torwinkel versenkt. „Ein sehenswertes Tor“, lobte SVL-Präsident Hans Weber seinen Torjäger. Das Halbzeitergebnis weckte Hoffnungen beim Linxer Publikum, wobei auf dem schwer bespielbaren Rasen gutes Kombinieren kaum möglich war. Nach Kopfballvorlage von Jean-Gabriel Dussot, wieder so ein Drehschuss von Marc Rubio, bei dem Miletic diesmal den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Aber auch der Gast suchte sein Heil in der Offensive und da hatte Linx Glück, dass Daniel Künstle nach strammem Schuss von Benedikt Haibt per Faustabwehr klären konnte. Wegen Trainingsrückstand hatte Sascha Reiss Cedric Krebs ausgewechselt, Geoffrey Feist rückte auf die linke Abwehrseite und diese vorübergehende Unsicherheit nutzte Villingens Rechtsaußen Benedikt Haibt eiskalt. Ein starker Spurt, ein Schuss aus vollem Lauf und wie an der Schnur gezogen schlug der Ball zum 1:2 (69.) in der linken Torecke ein. Daniel Künstle war chancenlos. „Das nehme ich auf meine Kappe“, so SVL-Coach Sascha Reiss einsichtig. Villingen führte aber die tapferen Linxer gaben sich nicht geschlagen. Nach Schmider Freistoß lupfte Marc Rubio den Ball über den Torhüter, der gerade noch die Finger an den Ball brachte. David Göser hatte sich bis zur Grundlinie durchgetankt aber Miletic in die Arme geschossen, statt den frei stehenden Rubio zu bedienen. Dann spielte der Schiedsrichter erneut Schicksal. Diesmal Strafstoß für Linx, weil Alexander Merkel zu Boden ging. Rico Schmider vollstreckte zum 2:2 (82.), was man ausgleichende die Gerechtigkeit nennt. „Danke an das Rasenteam, ich hätte das Spiel ungern verlegt, ich bin stolz auf die Mannschaft“, so der Linxer Coach, der seinem Trainerkollegen Jago Maric versprach, im letzten Spiel des Jahres beim Meisterschaftskonkurrent Freiburger FC auch so engagiert zu Werke zu gehen.

SV Linx: Künstle - Feist, Marbach, Schmider, Krebs (67. Göser) - Merkel, Kopf - Maisano, Seger, Dussot - Rubio (85. Bayer).

FC Villingen: Miletic - Wehrle, Ovuka, Bruno, Ketterer (61. Chiurazzi) -, Weißhaar, Geng - Ceylan, Sahin, Haibt, Plavci.

Tore: Plavci (17.) FE, 1:1 Rubio (42.), 1:2 Sahin (69.), 2:2 Schmider (82.) FE.

Endergebnis:
2:2

Zuschauer: 310


Bericht: Dieter Heidt

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