SV Linx 1949 e.V.

SV Linx - 1. FC Rielasingen-Arlen 3:0

01.11.2016

Die Gäste aus dem Hegau begannen stark, wollten das frühe Tor aber die Linxer, nunmehr seit vier Begegnungen ohne Gegentreffer, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Vierer-Abwehrkette, samt dem diesmal im Tor stehende Daniel Künstle leistete über neunzig Minuten hochkonzentrierte Abwehrarbeit. Nach zehn Minuten Drangperiode der Gäste setze Linx erste Akzente. Als Rico Schmider bei einem seiner präzisen Freistöße den Ball halbhoch vor das Tor servierte, köpfte Mark Rubio (16.) zur SVL-Führung ein. Danach hätte es ein Rubio Festival werden können aber es wurde ein Privatduell zwischen dem Torjäger und Gästetorhüter Dennis Klose. Als Klose den starke spielenden Linxer Christian Seger von den Beinen holte, wehrte der er den von Rubio gut geschossenen Strafstoß ab. Im weiteren Spielverlauf kamen sechs Großchancen von Rubio hinzu in denen Rielasingens Torhüter zum Retter wurde. Was Rubio, jeweils von Christian Seger, Alexander Merkel oder David Göser klasse bedient, auch machte, ein Köperteil von Klose war immer im Wege. Kurz vor der Pause verhinderte Daniel Künstle im SVL-Tor den Ausgleich, als er einen Ball von Patrick Leschinski aus dem Dreieck fischte. Gäste-Interimstrainer Jürgen Rittenauer wechselte zwei Offensivspieler ein, was dem Spiel gut tat aber die Tore schoss Linx. David Göser schloss eine sehenswerte Kombination über Christian Seger mit einem strammen Schuss unter die Latte zum 2:0 (52.) ab, ein Lohn für seine gute Leistung. Der Gast war stets bemüht, das Ergebnis zu korrigieren aber die Linxer ließen wenig zu. Marc Rubio hätte den Gast alleine abschießen können aber es war nicht sein Tag. „Wir sollten unserem Torjäger zugestehen, dass er auch mal solche Chancen auslässt, zumal er ja die Führung erzielt hatte“, bat SVL-Coach Sascha Reiss  um Verständnis. Mit der Einwechslung von Routinier Benjamin Winterhalter zog Rittenauer den letzten Jocker aber der Schuss ging nach hinten los weil der Jocker, sechs Minuten im Spiel, SVL-Innenverteidiger Nicolas Marbach per Bodycheck zu Boden schickte und dafür die rote Karte sah. Mehr Glück hatte der Linxer Coach Sascha Reiss mit der Einwechslung von Thorben Rapp. Wieder hatte Klose gegen Rubio gerettet, Thorben Rapp nahm den zweiten Ball volley und versenkte ihn per Flachschuss zum 3:0 (86.) im linken Toreck. „Wir sind mit drei Gegentoren noch gut bedient“, erkannte Gästetrainer Rittenauer  den Linxer Sieg neidlos an. „Das 3:0 hört sich klar an und war es auch, heute war ab der ersten Minuten richtig Feuer drin, in der zweiten Halbzeit haben wir unsere Vorteile klar ausgespielt“, so Sascha Reiss der diese Leistung auch am Dienstag im Pokalspiel gegen Au-Wittnau mit dem Einzug ins Viertelfinale sehen will.

SV Linx: Künstle - Maisano, Marbach, Schmider, Feist (87. Krebs) - Merkel, Kopf (85. Berna) - Göser (70. Rapp), Seger (74. Hilger) Dussot - Rubio.

SV Solvay Freiburg: Klose - Lang, Berger, Strauß (82. Rasmus), Kling (46. Lekavski) - Jeckl (46. F. Stark), Dietrich, Leschinski (57. B. Winterhalter), S. Stark, Matt -  Jeske.

Tore: 1:0 Rubio (16.), 2:0 Göser (51.), 3:0 Rapp (86.)

Endergebnis:
3:0

Zuschauer: 210


Bericht: Dieter Heidt

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