SV Linx 1949 e.V.

SV Linx - 1. FC Rielasingen 4:2

21.08.2017

Beim SV Linx läuft es derzeit richtig gut. Drei Spiele, drei Siege, seit drei Spieltagen Tabellenführer der Verbandsliga Südbaden, da gibt es nichts zu meckern.

Selbst der Ausfall von drei Stammspielern, darunter Torjäger Marc Rubio, wurde kompensiert. Wenn dann noch Neuzugang Piakai Henkel nach der Einwechslung mit der ersten Ballberührung trifft, dann ist der Saisoneinstieg optimal verlaufen. Das Spiel gegen den FC Rielasingen- Arlen sollte der erste echte Prüfstein für Linx werden. Der Gegner war stark, Linx war aber stärker und gewann verdient 4:2. Zwei Treffer aus Standarts, zwei toll herausgespielte Tore, das Publikum war begeistert. Abwehrschwächen wurden weggesteckt. Das halbe Eigentor von SVL-Keeper Norman Riedinger wurde zur Nebensache. Dass das Treffen torreich wird war vom Anpfiff an erkennbar. Drei Großchancen von Pasquale Maisano konterte der Gast mit einer Kopfballchance von Almeida Companuccia. Dann der Lapsus von Riedinger. Er wollte den Ball wegschlagen, traf den Rücken von Gästestürmer Alen Lekavski, der Ball trudelte zum 0:1 (17.) ins Linxer Tor. Riedinger machte den Lapsus mit einer Parade beim Geschoss von Christoph Matt wieder gut. Eckball Pierre Venturini, Kopfball von Adrian Vollmer, der Ball zappelte zur 1:1 (27.) in der linken Torecke. Dann der gleiche Torwartlapsus beim Gegner aber beim Heber von Adrian Vollmer war Gästeschlussmann Dennis Klose gerade noch rechtzeitig zurückgeeilt. Das Tor des Tages erzielte Pierre Venturini. Per Freistoß von der Strafraumgrenze aus zirkelte er den Ball über die Mauer zum 2:1 (45.) in den rechten Torwinkel. „Die Linxer Individualisten haben das Spiel entschieden“, fand Gästecoach Jürgen Rittenauer den Unterschied. Einzelkönner hat der FC Rielasingen auch aber jubeln durfte man beim SV Linx. Neuzugang Piakai Henkel, seit Freitag spielberechtigt, wurde (55.) eingewechselt. Er veredelte einen feinen Spielzug über die Vollmer-Brüder mit der ersten Ballberührung zum 3:1 (57.). Das Spiel schien gelaufen zu sein. Der Gast schlug aber zurück, nutzte Verwirrung im Linxer Strafraum und kam durch Christoph Matt auf 2:3 (76.) heran. Beim Volleyschuss von Sebastian Stark und beim Kopfball von Alen Lekavski verhinderte SVL-Keeper Riedinger den Ausgleich. Weil der Gast nun alles nach vorne warf, ergaben sich Freiräume, die Linx eiskalt nutzte. Adrian Vollmer vollendete ein Überzahlspiel mit seinem zweiten Treffer zum 4:2 Endstand, den dritten Sieg in Folge für Linx. „Wir sind Happy, dass wir gegen eine richtig gute Mannschaft mit einer guten Teamleistung und viel Individualität gewonnen haben“, freute sich Sascha Reiss über den Sieg in einem Spiel voller Höhepunkte. Der Gast, der im DFB-Pokal gegen Dortmund mit 22.000 Zuschauer und am Mittwoch im Derby gegen den FC Radolfzell bei 800 Zuschauer richtig Kasse gemacht hat, ist mit nur einem Punkt auf dem Konto in der Verbandsliga noch nicht richtig angekommen.


SV Linx: Riedinger - Kopf (DeKo), Schmider, Kopf, Feist - Merkel, Venturini - Recht (55. Henkel), A. Vollmer (90. Semen), Maisano (73. Löbsack) - M. Vollmer (83. Dussot).

FC Rielasingen-Arlen:
Klose - Matt, Bertsch, Kayantas, Winterhalder (74. Heller) - Berger (66. Greuter), Companucci (58. F. Stark) - Niedhard (46. S. Stark), Strauss, Wellhäuser - Lekawski.

Zuschauer: 350

Tore: 0:1 Lekavski (17.), 1:1 A. Vollmer (27.), 2:1 Venturini (45.), 3:1 Henkel (57.), 3:2 Matt (76.), 4:2 A. Vollmer (87.)


Bericht: Dieter Heidt

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