SV Linx 1949 e.V.

SBFV-Rothaus-Pokal - Halbfinale

27.03.2018

In der Verbandsliga ganz oben mitspielen, im Verbandspokal ins Finale einziehen, das waren die Ziele des SV Linx vor der Saison. Als derzeitiger Tabellenführer ist man gut im Meisterschaftsrennen, auch wenn Verfolger Freiburger FC zwei Spiele im Rückstand ist. Das Pokalfinale zu erreichen ist dem SV Linx bisher viermal gelungen und man erinnert sich noch gut an das Jahr 1994 als man in Donaueschingen gegen den FC Böringen das Finalspiel 3:1 gewann, im DFB-Pokal gegen den FC Schalke zugelost bekam und unglücklich 1:2 verlor. Pokal-Endspielgeschichte wurde auch schon in Denzlingen geschrieben als der SV Linx 1992 gegen den damaligen Oberligist Freiburger FC in einem hochdramatischen Spiel nach Elfmeterschießen 3:4 verlor. Jetzt also der fünfte Anlauf und die Chancen stehen nicht schlecht. Zwar sind die Linxer in der Liga noch nicht ganz in Topform, mühten sich zuletzt mit knappen Erfolgen gegen den SV Kuppenheim und FC Singen (je 2:1) aber auch Gegner FC Denzlingen ist noch nicht in der Spur. Noch um den Klassenerhalt kämpfend gab es mit der 0:3 Niederlage am Samstag in Bad Dürrheim einen herben Dämpfer. „Ich verspreche dem SV Linx einen heißen Tanz“, hatte FCD-Coach Armin Jungkeit unmittelbar nach der Halbfinal-Auslosung versprochen zugleich aber hinzugefügt, dass der Klassenerhalt Priorität hat. Pokalspiele haben eigene Gesetze und da ist zu beachten, dass der FC Denzlingen Ligakonkurrent FC Radolfzell mit 3:0 und Landesliga Tabellenführer SC Pfullendorf mit 5:0 aus dem Wettbewerb warf. Sascha Reiss stellt klar: „Ich freue mich auf dieses Spiel und hoffe, dass Denzlingen heute nicht sein bestes Spiel macht, nachdem sie in der Saison bisher mit wechselnden Ergebnissen schwer auszurechnen waren und dem Freiburger FC ein 0:0 abgetrotzt haben“, so die Gegnerbeobachtung von Reiss. Auch der SV Linx wurde zuletzt von Denzlingen´s 1. Vorsitzenden Michael Kuvert mehrfach ausspioniert. Mit Blick auf das letzte Jahr, als man im Viertelfinale beim Landesligist VfR Hausen sang- und klanglos unterging hofft Reiss, dass es kein zweites Hausen gibt. „Die Jungs wissen um was es geht, wir müssen unsere Torchancen besser nutzen dann sieht es gut aus“, so der Linxer Coach, der bis auf Torhüter Norman Reidinger in Bestbesetzung antreten kann. Finaltag wäre am Pfingstmontag (21. Mai), Ausschnitte des Finalspieles sind wieder in einer Life Konferenz der ARD zu sehen.
 
Der Weg ins Halbfinale:
SV Linx - TuS Oppenau 4:2
VfB Bühl - SV Linx 0:1
SC Lahr - SV Linx 0:5
SV Oberschopfheim - SV Linx 0:5

Bericht: Dieter Heidt

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