SV Linx 1949 e.V.

Geht dem SV Linx auf der Zielgerade die Luft aus?

27.05.2018

Nach der 2:3 Niederlage in Radolfzell liegt der Verdacht nahe aber dem war nicht so. Zwar sind die Seehasen nach dem SV Linx die zweitbeste Rückrunde und haben es als eiziger Gegner geschafft, die Linxer zweimal und das mit dem gleichne Ergebnis zu besiegen aber diesmal war viel Glück dabei.

Nach dem Pokaljubel am Montag, fünf Tage später die Ernüchterung. Das Linxer Mißgeschick begann, als man bei Sommertemperaturen auf der A 81 in einem 15 Kilometer langen Stau steckte. Dennoch spielten die Linxer eine famose erste Halbzeit und hätten zur Pause gut und gerne 5:1 führen können. Adrian Vollmer traf nach Rechtsflanke von Dennis Kopf früh für Linx als der Gastgeber völlig von der Rolle war. Nach Marc Rubios Schuss aus der Drehung rettete Schlußmann Andrea Hoxha bravurös, beim Nachschuss von Nathan Recht klatschte der Ball an den rechten Torpfosten. Alexander Merkel köpfte haarscharf vorbei und als Marc Rubio für Pierre Venturini aufgelegt hatte, fischte Teufelskerl Hoxha den Ball aus dem Dreieck. Auch SVL-Keeper Kevin Mury konnte gegen Stricker sein Können zeigten aber es war eine der wenigen Chancen der Gastgeber. Wie aus heiterem Himmel der Ausgleich mit kräftiger Linxer Mithilfe, als Kevin Mury den eigenen Spieler anschoss und Tobias Krüger zum 1:1 (22.) einschoss. Der Linxer Agriffswirbel ging weiter. Marc Rubio scheiterte einmal mehr am Schlussmann, Innenverteidiger Dennis Kopf setzten den Ball erneut an den rechten Torpfosten und auch Pierre Venturini traf Aluminium, diesmal war es die Latte. „Soviel Pech kann man doch gar nicht haben“ so ein treuer SVL-Fan. Nur ein Treffer zur Pause, das rächte sich. Denn nun gelang dem wesentlich geordneter spielenden Gastgeber, was dem SV Linx versagt blieb. Nach Krüger-Freistoß verlängerte Kapitän Markus Hepfer zur 2:1 Führung. Vier Minuten später klingelte es wieder im Linxer Kasten, als Alexander Stricker nach toller Vorarbeit von Daniel Wehrle auf 3:1 (68.) erhöhte. Daran knabberten die Linxer eine ganze Weile. Mit der Einwechslung von David Göser und einem starken Endspurt setzte das SVL-Team den Gegner mächtig unter Druck. David Göser war es auch, der nach unwiderstehlichem Dribbling auf 2:3 (87.) verkürzte und mit einem sehenswerten Fallrückzieher den Ausgleich knapp verpaßte. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben, wenn wir vor der Pause das 2:0 erzielen, gewinnen wird das Spiel“, so ein tief enttäuschter Sascha Reiss, der auch mit einem Unentschieden hätte leben können. Noch ist nichts verloren für Linx. Am Donnerstag geht es zum Offenburger FV. „Die geben gegen uns alls, da gibt es nichts zu verschenken“, blickt der in Offenburg wohnende SVL-Coach Sascha Reiss etwas sorgenvoll auf das Ortenauderby.


FC Radolfzell: Hoxha – Aichem, D. Hoxha, Ranzenberger, Hepfer, Wehrle, Galantai (82. Macedo), Krüger, Niedhardt (89. Da Silva), Hlavacek, Stricker (85. Berisha).

SV Linx:
Mury – Kopf (73. M. Vollmer), Feist, Kopf, Dussot, Merkel, Venturini, Henkel (70 Schmider), A. Vollmer, Recht (62. Göser), Rubio.)

Zuschauer: 200

Tore: 0:1 A. Vollmer (6.). 1:1 Krüger (22.), 2:1 Hepfer (66.), 3:1 Stricker (68.).


Bericht: Dieter Heidt

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